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DIE ARCHE
Ev.-luth. Kirchengemeinde
Norddeich
Nordlandstraße 8

Heinz Stroth ist gestorben Heinz Stroth

Was sich mir eingeprägt hat, das war sein freundlicher Blick. Ich habe ihn nie ernst oder traurig gesehen, geschweige denn mürrisch oder wütend. Ich lernte ihn im November 2002 kennen. Ich kam in die Arche; er hatte im Vorraum seine „Werkstatt“ eingerichtet. Der große Stern für das Dach der Arche musste vorbereitet werden. Er sollte – wie jedes Jahr – zum 1. Advent erstrahlen.

Wir machten uns bekannt, und ich erfuhr: geboren wurde er am 25. Juli 1930 in Adorf in Hessen. Nach dem Abitur machte er zunächst eine Lehre zum Starkstromelektriker und studierte dann Elektrotechnik. Seine Berufstätigkeit als Dipl.-Ing. bei BBC führte ihn u.a. 4,5 Jahre nach Saudi-Arabien. Wieder zurück studierte er noch technisches Englisch und Pädagogik und wurde Lehrer an berufsbildenden Schulen. Als Oberstudienrat a.D. ging er 1990 in Pension, gab aber weiterhin Meisterkurse in Kassel.

Schon 1971 hatte er mit seiner Frau Ingeburg, mit der er seit 1957 verheiratet war, in Norddeich ein Haus gebaut. Hierhin fuhren sie in Erholung; hier machten sie Radtouren und lange Spazziergänge mit dem Hund. Aus dem Ferienhaus wurde dann 1994 der „Altersruhesitz“. Beide engagierten sich in der Kirchengemeinde, und da lernte auch ich ihn kennen. Als „Baubeauftragter“ kümmerte er sich um die baulichen Belange der Arche, vornehmlich um alles, was mit Strom zusammenhing: Geräte anschließen, Beleuchtung in Ordnung halten, beleuchtete Adventssterne im Gebäude und auf dem Dach anbringen, Tannenbaumbeleuchtung sicherstellen …

Als wir vorigen Sonntag ein „Adventgrillen“ veranstalteten, vermissten wir ihn: „Grillen ohne Heinz“ – das war eigentlich unvorstellbar! Wie oft stand er am Grill für „Tee und Thema“, für den „Altenkreis“ und auf Gemeindefesten! Ich denke an viele weitere Aktivitäten, für die wir ihm Dank schulden; benennen will ich nur die großen: das jährliche Schmücken der Arche zum Erntedankfest, wo er stets mithalf, weil ihm das „Gott sei Dank!“ zu diesem Anlass besonders wichtig war; der Aufbau der großen Engelausstellung zum OKT in Emden mit über 200 Engeln in der Arche; zum Norder OKT der Bau des großen Arche-Modells durch 15 „gestandene Männer“ in der Scheune von Johann Balssen; die Krippenausstellung mit den beiden unvergesslichen Abenden: dem Bau eines Stalls für die neuen Krippenfiguren der Arche und der „Herstellung“ – so muss man das wohl nennen - von über 70 „Weihnachtsengeln“ als Dankeschön für die Aussteller. – Am 25. November ist Heinz gestorben. In seinem Zimmer nahm ich von ihm Abschied. An der Wand erinnert ein Setzkasten mit Eisenbahnmodellen an eins seiner Hobbies. Verwaist steht sein geliebter Computer auf dem Tisch. Um ihn trauern seine Frau, seine beiden Kinder, sein Enkel, sein Urenkel, seine Familienangehörigen und seine Freunde – und so auch wir: seine Wegbegleiter aus der Norddeicher Kirchengemeinde. – Der Friede Gottes sei mit Dir, Heinz!

Die Trauerfeier findet am kommenden Donnerstag um 13 Uhr in der Arche statt; die Seebestattung erfolgt später im Familienkreis.

Dieter Albertsmeier, Pastor i.R.

Tageslosung

Losung vom 19.11.2017
Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres
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So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.

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